AIRCLIP

Durch gesteigertes Flugverkehrsaufkommen und ein damit verbundenes erhöhtes Energie- und Emissionsaufkommen im Luftverkehrssystem rücken Themen des Umwelt- und Klimaschutzes in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Das Forschungsprojekt AIRCLIP hat internationale Beispiele zu solchen Maßnahmen gesammelt (Best-Practise-Sammlung von etwa 200 Umweltschutzmaß­nahmen zur CO2-Reduktion an und rund um 60 internationalen Flughäfen) und bewertet, sowie die Implementierungsmöglichkeiten an österreichischen Flughäfen untersucht und daraus Strategien- und Handlungsempfehlungen entwickelt. Bereits durchgeführte oder geplante Umweltschutzmaß­nahmen zur CO2-Reduktion an den österreichischen Flughäfen wurden ebenfalls einem internationalen Fachpublikum bekannt gemacht. Die bei AIRCLIP recherchierten Fakten, Berechnungen, Links und Kontaktdaten dokumentiert.Die Best-Practise-Untersuchung iin diese fünf Bereiche gegliedert:

  • Flugfeldbezogene Maßnahmen,
  • Verkehr und Mobilität,
  • Energieeffizienz,
  • erneuerbare Energien,
  • administrative Maßnahmen.

Vor allem folgende internationale Flughäfen haben bereits zahlreiche vorbildliche und erfolgreiche Umweltschutzmaß­nahmen zur CO2-Reduktion umgesetzt: Stockholm-Arlanda, Zürich, Genf, Hamburg, München, Kopenhagen, London-Heathrow sowie Portland, Seattle, Auckland und Sydney. Aber auch die realisierten Umweltschutzmaß­nahmen an den österreichischen Flughäfen wie Wien, Salzburg und Innsbruck sind beachtliche Best-Practice-Beispiele mit guten Orientierungswerten zur CO2-Reduktion.


Sowohl der englischsprachige Endbericht der Forschungsstudie als auch die Best-Practise-Datenbank sind online kostenlos und frei verfügbar unter: http://www.bmvit.gv.at/innovation/luftfahrt/studien/index.html
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Katharina Mitterer,
09.10.2009, 07:22
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Katharina Mitterer,
28.07.2009, 00:08
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Katharina Mitterer,
28.07.2009, 00:08