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AAL - eHome

(Wohnen mit unterstützender Intelligenz)


Projektüberblick                               

Das Projekt eHome wird vom bmvit / FFG im Rahmen des Programmes FIT-IT gefördert


Hintergründe und Ziele

Die Bevölkerung aller modernen Industriestaaten ist gegenwärtig durch eine gestiegene Lebenserwartung gekennzeichnet. Diese bringt zugleich auch qualitative Veränderungen mit sich, die Sicherung einer hohen Lebensqualität im Alter spielt daher eine zentrale Rolle.

Das betrifft vor allem ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben möglichst in der eigenen Wohnung.

Das Projektziel ist daher die Entwicklung eines Systems, das es Personen im fortgeschrittenen Alter ermöglicht, länger in ihrer vertrauten Umgebung leben zu können, und das mit einem möglichst hohen Gefühl an Sicherheit und Autonomie.

Der Grundgedanke, auf dem dieses System basiert, ist, die Wohnung bzw. das Haus mit einer Reihe von Sensoren auszustatten, die mit Hilfe von Licht-, Temperatur- und Bewegungsänderungen das System in einer ersten Lernphase mit den Gepflogenheiten der Person vertraut machen, und in Folge helfen, Abnormitäten zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Wichtig ist dabei, dass diese Sensoren versteckt agieren und somit nicht ständig im Bewusstsein der zu betreuenden Person gegenwärtig sind. Auch soll die Person selbst keine Artefakte am Körper tragen müssen.

Voraussetzungen bzw. Subziele sind:

  • Da eine erhöhte Anfälligkeit für Stürze zu den Hauptgefahren von SeniorInnen zählt, ist ein Schwerpunkt des Projekts die Entwicklung eines Frameworks, das es ermöglicht, Stürze erkennen zu können.

  • Das System soll das Sicherheitsgefühl des Bewohners allgemein steigern, indem es abnorme Bedingungen erkennt und entsprechende Aktionen setzt. Das System kann so zum Beispiel bei langer Inaktivität des Bewohners Hilfe holen und auf mögliche Gefahren aufmerksam machen.

  • Das System soll in vorhandene Wohnungen von Senioren möglichst einfach integriert werden können und kostengünstig sein.

  • Um die Akzeptanz des Systems zu erhöhen, soll es im Alltag so weit wie möglich in den Hintergrund treten. Daher soll – abgesehen von einem einfachen Userinterface mit wenigen für Senioren leicht zu handhabenden Bedienelementen, wie zum Beispiel einem Notrufknopf – keine Benutzerinteraktion notwendig sein und es sollen keinerlei Geräte (wie z.B. Notrufarmbänder) am Körper zu tragen sein.


Das Projekt e-Home wird im Rahmen des Programmes FIT-IT vom BMVIT gefördert.
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Projektpartner:

  • CEIT RALTEC
Projektförderer:
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Walter Hlauschek,
02.11.2009, 09:08